Mein Weg
βIch traf die Entscheidung,
dass ich die Erwartungen der Gesellschaft,
ein begonnenes Studium auch abzuschliessen,
nicht mehr erfΓΌllen konnte oder wollteβ¦
β¦Ich folgte meinem GefΓΌhl und entschied mich dafΓΌr,
eine Ausbildung als Yogalehrerin anzufangen.
Dies war fΓΌr mich der Beginn oder der Wendepunkt:
meinem inneren Ruf zu folgen, und Schritt fΓΌr Schritt
meinen eigenen Weg zu gehen.
Ich habe nie zurΓΌckgeschaut.
Heute gibt es fΓΌr mich nur noch einen Weg:
der meines Herzens - und der Freude !
Meine Geschichte
Ich war ein wildes kommunikationsfreudiges Kind, doch mit 5 Jahren fing ich an zu stottern.
Ich bin international, in verschiedenen LΓ€ndern & mit diversen kulturellen Einblicken grossgeworden.
Nach meinem Schulabschluss habe ich in unterschiedlichen LΓ€ndern studiert & bin in meinen Ferien viel gereist.
Doch wΓ€hrend meines Studiums war ich jahrelang krank, litt an chronischer ErschΓΆpfung und mit der Diagnose
Burn-Out brach ich mit 21 schliesslich meine Studium-Odysee ab.
Nach dem plΓΆtzlichen Tod meines Vaters begann ich mein Leben bewusster zu reflektieren, und dadurch fand ich schliesslich die Kraft mich aus einer toxischen und sehr isolierenden Partner-Beziehung in Berlin zu befreien.
ZurΓΌck Zuhause in der Schweiz wollte ich nun mein Leben neu leben und selbst gestalten.
Ich merkte wie ich die Erwartungen meiner Eltern - ein Studium abzuschliessen/weiter zu studieren -
nicht mehr erfΓΌllen wollte oder konnte. So folgte ich meinem inneren Ruf und begann eine Ausbildung als Yogalehrerin in Luzern.
Ich zog nach ZΓΌrich, arbeitete in verschiedenen Servicejobs, traf viele neue Menschen und lebte mich aus.
Im Alltag fΓΌhlte ich mich jedoch ziemlich verloren, und das Einzige was mir wirklichen Halt gab, war meine tΓ€gliche Yoga Praxis. Stolz schloss ich 2021 meine Ausbildung als Yogalehrerin bei Yoga Veda in Luzern ab. AllmΓ€hlich hatte ich genug von der Stadt und wollte mehr in die Natur. Also zog ich Anfang 2022 neu nach Winterthur, und hier fΓΌhrte ich meinen Yoga Healing Circle. Im Herbst kaufte ich mir einen grossen gelben Postbus mit dem Traum von Vanlife. So war ich 2023 wieder in Zug, baute am Van, und absolvierte meine online Ausbildung als Breathwork Facilitator. 2024 verbrachte ich teils auf Reisen, hier startete ich meine Online-Breathwork-Reisen und begann den Aufbau meiner SelbststΓ€ndigkeit.
Heute halte ich immer mehr live & online Events und dies macht mir die grΓΆsste Freude!
Es gibt fΓΌr mich nichts schΓΆneres als Schritt fΓΌr Schritt tiefer in meine Berufung einzusteigen.
Mehr zum Thema
Stottern unten
Vom Stottern⦠habe ich
Heute zu meiner Stimme
& Berufung gefunden.
Dadurch, dass ich meinem Herz gefolgt & authentisch meinen Weg gegangen bin,
habe ich meine lebenslang gefΓΌhlt grΓΆsste SchwΓ€che - das Sprechen -
als meine grΓΆsste Kraft & StΓ€rke entdeckt und transformiert !
Mein Weg vom Stotternβ¦
Als ich 5 Jahre alt war, habe ich angefangen zu stottern.
Trotz vieler Therapien war das Sprechen mein Leben lang fΓΌr mich meine gefΓΌhlt grΓΆsste SchwΓ€che -
die Quelle meiner grΓΆssten Angst, Unsicherheit, Verzweiflung, Trauer, Wut, und oh so vielen Emotionenβ¦!
Das Anwenden der in den Therapien gelernten Methoden im Alltag (und in Stress-Situationen) war und ist nicht so einfach.
Das Stottern lΓ€uft meiner Erfahrung nach in Phasen/Situationsbedingt ab, und hΓ€ngt mit Stress im Leben zusammen.
Stress - auch wenn noch so subtil - ist der AuslΓΆser.
Ich erinner mich noch an viele Momente der absoluten Verzweiflung in meiner Kindheit und Jugend.
So fragte ich mich Dinge wie βwie soll ich jemals sprechen kΓΆnnen, neue Leute und Freunde kennenlernen, einen Freund finden und haben, einfach telefonieren kΓΆnnenβ¦?β Oder ich erinnere mich noch daran, wie ich mir selber sagte βich mΓΆchte niemals einen Job haben wo ich ΓΌberhaupt sprechen mΓΌsse!β
Wenn ich an diese Gedanken, Γngste und GefΓΌhle zurΓΌckdenke kommen mir manchmal die TrΓ€nenβ¦ Gleichzeitig muss ich lΓ€cheln und ich bin dankbar. Denn ich habe alles woran ich je gezweifelt habe, und noch so viel mehr, erlebt und erreicht!
Heute fΓ€llt es mir immer leichter mein Stottern zu akzeptieren und damit umzugehen.
Dadurch dass ich immer mehr bei mir bin, und durch Praktiken wie die Regulierung des Nervensystems und Meditation,
finde ich immer mehr und immer schneller in meine Mitte. Ich erlebe Heute, dass wenn ich ins Stottern komme, ich mir immer mehr einen Moment fΓΌr mich nehmen kann, um tief durchzuatmen, und verankert in mir selber heraus zu sprechen.
Durch das Finden, Praktizieren, Leben und Teilen von Yoga & Breathwork, habe ich Heilung, und meine Berufung gefunden. Beides nΓ€hrt sich gegenseitig.
Ich (er)lebe denWandel von dem, was sich frΓΌher wie meine grΓΆsste Begrenzung angefΓΌhlt hat, hin zu meiner grΓΆΓten Ausdruckskraft!
Heute erfahre ich meine Stimme & Sprache als meine StΓ€rke,
meine grΓΆsste Gabe!
β¦zur Stimme, Berufung & βHeilungβ